Spaghetti mit Venusmuscheln

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Der ganze Geschmack des Mittelmeers vereint in einem der großen Klassiker der italienischen Küche.

Anzahl Personen:
4
Schwierigkeitsgrad:
Leicht
Zeitaufwand:
20'

 
400 g
 Venusmuscheln
 
800 g
 Saucentomaten
 
400 g
 Knoblauchzehe
 
1  
 Natives Olivenöl Extra
 
5 cl
 gehackte Petersilie
 
1 EL
 Salz und Pfeffer nach Belieben
 
   

Zubereitung

1

Die Muscheln gründlich putzen und mehrmals unter fließendem Wasser abwaschen, um jeglichen Schmutz zu entfernen.

1

Eine Pfanne mit Öl auf mittlerer Flamme erhitzen. Wenn das Öl heiß ist, die Venusmuscheln hinzugeben, umrühren, mit einem Deckel abdecken und ca. 5 Minuten lang kochen lassen, oder aber bis sich die Muscheln durch die Hitze vollständig geöffnet haben. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Venusmuscheln kurz abkühlen lassen, dann aus der Schale holen. Das Muschelkochwasser aufbewahren und durch ein sehr feines Sieb oder Mulltuch filtern.

1

Eine weitere Pfanne mit dem restlichen Öl auf mittlerer Flamme erhitzen. Wenn das Öl heiß ist, den mit einer Messerspitze zerdrückten Knoblauch hinzugeben und andünsten. Den Knoblauch herausnehmen, sobald er etwas Farbe bekommt und die geschälten, entkernten und grob geschnittenen Tomaten hinzufügen. Das Muschelwasser darunter mengen und ca. 10 Minuten köcheln lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und vom Herd nehmen.
 

1

In der Zwischenzeit die Pasta in reichlich Salzwasser kochen und nach Ablauf der auf der Packung angegebenen Kochzeit abgießen. Mit der zubereiteten Sauce vermischen, mit der Petersilie und frisch gemahlenem Pfeffer garnieren und servieren.

Empfehlung des Chefkochs


Auch wenn nicht genau geklärt ist, wann und wo die Pasta erfunden wurde, besteht kein Zweifel daran, dass sie unter den Lebensgewohnheiten in Italien eine derart prominente Position einnimmt, dass sie im Laufe der Jahrhunderte auf der ganzen Welt zu einem echten Wahrzeichen nicht nur der italienischen Kochkunst wurde, sondern zu einem Symbol für Italien. Auch wenn die Pasta wahrscheinlich nicht auf der italienischen Halbinsel erfunden wurde, überkreuzten sich dort die beiden grundlegenden Herstellungsarten der Pasta auf Weizenbasis: der frischen und der getrockneten Pasta. Erstere stammt von der römischen „Lagnon” ab, großen Blättern, die im Backofen mit einer Art Sauce gegart wurden. Letztere wurde im XII. Jahrhundert von den Arabern nach Sizilien eingeführt, so dass in Palermo die erste Pastafabrik Europas entstand. Wussten Sie das? Die Idee, die Pasta sei von China aus nach Italien eingeführt worden, ist zwar verlockend, es handelt sich dabei jedoch um eine Legende. Bereits im Jahr 1154, also gut 150 Jahre vor der Rückkehr Marco Polos aus Cathay, so berichten arabische Zeitzeugen, aß man in Palermo „eine fadenförmige Speise aus Mehl“ gennant Triyah: dabei handelt es sich um nichts anderes als den Vorfahren unserer Spaghetti.

Weinempfehlung


Ein Klassiker der Pastagerichte mit Meeresfrüchten, einfach aber aromatisch, mit saftiger Fülle und einem delikaten abgerundeten Geschmackserlebnis. Wir empfehlen dazu einen trockenen und würzigen Weißwein, eventuell aus einer der Küstenregionen, wie den Vermentino (Ligurien und Sardinien) oder den Falanghina (Kampanien).

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